Was tut sich im April und Mai? Politische Frühstücke, Stadtrundgänge und ein Infostand am Ersten Mai.
Mi 15. April 2026 | 19 Uhr | Salzmannbau
Monatliches Attac-Aktiventreffen
Hier kommen Attac-Aktive zusammen, um sich zu informieren und auszutauschen, aktuelle Themen zu besprechen und gemeinsame Aktivitäten zu planen. Themen-Schwerpunkte sind momentan der Einsatz für eine gerechtes Steuersystem und eine stärkere Besteuerung von Überreichen sowie für Demokratie. Interessierte sind jederzeit willkommen und bekommen ein Onboarding. Melde dich kurz vorab unter duesseldorf [at] attac [dot] de und komm vorbei, wir freuen uns.
So 19. April 2026 | 11 Uhr | zakk, Fichtenstr. 40, Düsseldorf
Die Sehnsucht nach der harten Hand – Warum werden Rechtsextremismus und Autoritarismus immer stärker?
Die neoliberale Politik der letzten Jahrzehnte hat die ökonomische Ungleichheit vertieft und die gesellschaftliche Spaltung verschärft. Damit einher gehen soziopsychologische Entwicklungen wie verbreitete Abstiegsängste und ein Vertrauensverlust in die politischen Institutionen. Diese Entwicklung soll beim Politischen Frühstück näher betrachtet werden. An Beispielen – unter anderem der aktuellen US-Politik – soll außerdem eine theoretische Einordnung versucht werden: Handelt es sich um einen neuen Faschismus, Feudalismus, Anarchokapitalismus und was sind Gemeinsamkeiten dieser autoritären Modelle?
Politisches Frühstück
Referenten: Thomas Eberhardt-Köster, Joachim Braun
Fr 1. Mai 2026 | 11-16 Uhr | Johannes-Rau-Platz, Düsseldorf
DGB-Fest am 1. Mai – Infostand
Beim DGB-Fest präsentieren sich viele Initiativen aus Düsseldorf – auch Attac Düsseldorf ist mit einem Infostand dabei. Es wird ein Schwerpunkt-Thema geben, viele Informationen und Aktivitäten zum Mitmachen. Kommt vorbei, die Attac-Aktiven freuen sich über den Austausch mit euch!
So 31. Mai 2026 | 11 Uhr | zakk, Fichtenstr. 40, Düsseldorf
Was ist ein Unwort? Der demokratische Diskurs und die Sprachkritik
Wörter und Sprachen generell entstehen im Gebrauch und in einer aktiven Diskursgemeinschaft. Das gilt ganz besonders für politische Sprache. Der Streit um Wörter ist der demokratische Normalfall: emotionale und moralische Debatten über die richtigen Bezeichnungen, Ausdeutungen von Wortbedeutungen, Kritik an der Sprache der Gegner. Aufhorchen sollten wir aber, wenn politische Positionen pauschal diskreditiert werden oder ganze Gruppen aus dem Diskurs ausgeschlossen sind. In diesem Vortrag geht es um die sprachkritische Aktion ‚Unwort des Jahres‘ und die Frage, was demokratische Diskurse schädigt.
Politisches Frühstück
Referentin: Dr. Kristin Kuck, Sprachwissenschaftlerin an der Uni Magdeburg und Mitglied in der Jury “Unwort des Jahres”
Weitere Termine
- Raus aus teurem Gas! Klimastreik zum bundesweiten Gas-Aktionstag am Freitag, 24. April, 16 Uhr, Bilk-S: Anstatt in billige erneuerbare Energie zu investieren und damit in sichere Jobs, intakte Lebensgrundlagen und ein bezahlbares Leben, sollen dutzende neue Gaskraftwerke gebaut werden. Damit stärkt Budneswirtschaftsministerin Katharina Reiche die Profite der fossile Lobby, während Umwelt und Menschen die Kosten tragen.
- Theaterstück “Geld ist Klasse” im Comedia Theater Köln am Sa, 16. Mai um 20 Uhr und am So, 17. Mai um 18 Uhr: Die Millionenerbin Marlene Engelhorn, der Theatermacher Volker Lösch, die Schauspielerin Marlene Reiter und der Autor Lothar Kittstein zeigen, wie Hochvermögen in undemokratische Macht umschlägt, wie Geld und (Un-)Gerechtigkeit zusammenhängen, wie Überreichtum sich nach außen hin tarnt und gegen Kritik immunisiert – und sie fragen, wie man ihm das Handwerk legen kann, um die Demokratie zu retten und ein gutes Leben für alle möglich zu machen. Infos: https://comedia-koeln.de/programm/unsere-gaeste/geld-ist-klasse/
