Newsletter Januar 2026

Newsletter Januar 2026

Liebe Attac-Mitglieder und Interessierte,

hoffentlich seid ihr gut ins neue Jahr gestartet. Zuversicht und Tatkraft sind allen zu wünschen, die sich für Demokratie und ein solidarisches Miteinander einsetzen – auch in Zeiten, in denen die Zivilgesellschaft unter Druck gerät – siehe unten.

Oft bietet der Jahresbeginn die Gelegenheit, etwas Neues auszuprobieren. Attac Düsseldorf organisiert ein Treffen zum Jahresauftakt am Samstag, 7. Februar, und lädt alle Interessierten herzlich dazu ein. Weitere Termine rund um Attac in Düsseldorf und Umgebung findet ihr unten. Auch der Stadtrundgang “Die Spur des Geldes” wird im Frühjahr an vier Terminen wieder angeboten.

Eure Newsletter-Redaktion


Mi 14. Januar 2026 | 19 Uhr | Salzmannbau

Monatliches Attac-Aktiventreffen

Hier kommen Attac-Aktive zusammen, um sich zu informieren und auszutauschen, aktuelle Themen zu besprechen und gemeinsame Aktivitäten zu planen. Interessierte sind jederzeit willkommen und bekommen ein Onboarding. Melde dich kurz vorab unter duesseldorf [at] attac [dot] de und komm vorbei, wir freuen uns.


Sa 7. Februar 2026 | ab 15 Uhr | Salzmannbau, Himmelgeister Straße 107h, Raum 116

Einladung zum Jahresauftakt: Was tun 2026?

Was können wir als Attac in Düsseldorf zusammen unternehmen, um angesichts zunehmender Ungleichheit, Klimakrise und Krieg kleine Impulse in Richtung auf ein gutes Leben für alle zu setzen? Um darüber zu sprechen, treffen wir uns im Salzmannbau an einem Samstagnachmittag im neuen Jahr, am 7. Februar.

Wir starten um 15 Uhr mit einer lockeren Runde bei Kaffee und Kuchen. In einem inhaltlichen Schwerpunkt setzten wir uns mit den rechtsextremen Entwicklungen in Deutschland und den USA auseinander. Anschließend planen wir unsere Aktivitäten im Jahr 2026. Gegen 18 Uhr wird das Treffen zu Ende sein und wer mag, kann den Tag noch gemeinsam im Café Mautz um die Ecke ausklingen lassen.

Alle an Attac Interessierten sind herzlich willkommen mitzumachen – wir freuen uns auf euch! Gib möglichst kurz Bescheid unter duesseldorf [at] attac [dot] de, damit wir gut planen können.


Stadtrundgang “Die Spur des Geldes” – neue Termine im Frühjahr 2026

Düsseldorf ist die Großstadt mit den meisten (Einkommens-)Millionär:innen in NRW. Aber wie entsteht Überreichtum und was bedeutet eine extreme Ungleichheit für unsere Demokratie? Unser interaktiver Stadtrundgang rund um die Düsseldorfer Königsallee startet in die Frühjahrssaison mit neuen Terminen!

Bei dem Spaziergang erfährst du mehr über die Welt der Überreichen und die Rolle von Banken, Medien und Lobbyorganisationen. Gemeinsam mit den Guides von Attac Düsseldorf besuchst du mehrere Stationen und hörst Ausschnitte aus einem fiktiven geheimen Tagebuch eines Milliardärs. Anhand von Quizfragen, Fakten und Hintergründen erhältst du Einblicke, wie riesige Vermögen entstehen, wie Banken und Beratungsunternehmen dabei unterstützen, Steuern zu vermeiden und welche Folgen Überreichtum für unsere Gesellschaft hat.

  • Do 26. März 2026, 18 Uhr
  • Sa 18. April 2026, 11 Uhr
  • So 26. April, 13 Uhr
  • Sa 16. Mai, 11 Uhr

Start: Ecke KÖ / Adersstr. vor Rentenversicherungshochhaus; U-Bahn Graf-Adolf-Platz, U 71, 72, 73, 83
Dauer: ca. 1,5 Stunden

Die Teilnahme ist kostenlos, es ist aber aufgrund der beschränkten Plätze eine Anmeldung notwendig.
Anmeldung an: spur-des-geldes [at] posteo [dot] de


Zivilgesellschaft unter Druck: Deutsche Zivilgesellschaft rutscht in die Kategorie „beschränkt“ ab

Aufgrund vermehrter Einschränkungen von Protest und wiederholter Angriffe gegen zivilgesellschaftliche Organisationensind die bürgerlichen Freiheiten in Deutschland laut Forscher*innen auf einem neuen Tief. Im für 2025 veröffentlichte Civicus-Monitor rutscht der Zustand der deutschen Zivilgesellschaft ab in die Kategorie „beschränkt“. Die Kategorie „beschränkt“ kennzeichnet dabei Länder, in denen zivilgesellschaftliche Organisationen zwar existieren, doch staatliche Stellen sie überwachen und schikanieren. Versammlungen sind zwar möglich, werden aber häufig mit Polizeigewalt auseinandergetrieben. Nicht-staatliche Medien und redaktionelle Unabhängigkeit sind zwar möglich, aber Journalist*innen geraten unter juristischen bis hin zu physischen Druck. Mehr siehe: attac.de

Auch eine aktuelle Studie von Lobbycontrol kommt zu dem Ergebnis, dass die Zivilgesellschaft unter Druck gerät: Seit Monaten erleben zivilgesellschaftliche Organisationen in Berlin und Brüssel eine neue Welle der Diffamierung und Einschüchterung. Dahinter stehen politische Akteure aus dem Umfeld der AfD, die zunehmend Unionspolitiker*innen und ihr Umfeld vor sich hertreiben. Gegenwind kommt auch von finanzstarken Konzernen, die ihre gemeinwohlschädigenden Geschäftsinteressen wahren wollen. Die Diffamierungskampagnen kombinieren Strategien aus den Playbooks autoritärer Machthaber mit aggressiven PR-Strategien mächtiger Konzerne.

Die Studie beleuchtet aber auch, warum es zivilgesellschaftliche Organisationen als Orte demokratischen Handelns und insbesondere auch als Gegengewicht zu mächtigen Konzerninteressen braucht. Attac mit seinen Regionalgruppen vor Ort bietet Menschen Möglichkeiten, sich auszutauschen und miteinander zu lernen. Die Aktiven engagieren sich weiter für eine gerechte, solidarische Gesellschaft und gegen autoritäre Tendenzen. Um Attac auf ein stabiles finanzielles Fundament zu stellen, werden 3.000 regelmäßige Förderer*innen gesucht. Hier erfährst du mehr.


Weitere Termine – Vorschau

  • Sa 17. Januar | 16 Uhr | Foyer des Schauspielhauses Düsseldorf | Klima-Café der Psychologists for Future
  • So 18. Januar | 16 Uhr | KoFabrik, Stühmeyerstr. 33, Bochum | 5 Jahre Atomwaffenverbot – Attac Bochum, Politischer Kaffeeklatsch
  • Mo 19. Januar | 19 Uhr | Auslandsgesellschaft, Steinstr. 48, Dortmund | Andreas Zumach: Russland: Neuer “Erbfeind” oder Partner für Europas Sicherheit?| Andreas Zumach, langjähriger Korrespondent am UNO-Sitz in Genf für Zeitungen, Rundfunk- und Fernsehanstalten, Veranstaltung von Attac und DGB.
  • Fr 30. Januar |  19 Uhr | Café Museum, Friedrich-Wilhelm-Straße 64a, 47051 Duisburg | Gewerkschaften in der Zeitenwende – Was tun gegen Umverteilung nach oben, massive Angriffe auf den Sozialstaat, die Militarisierung des Alltags und den Rüstungswahnsinn? | Veranstaltung von Attac Duisburg, Friedenspolitisches Forum Oberhausen und Bündnis Duisburg für den Frieden. Mit Ulrike Eifler, Gewerkschaftssekretärin in Würzburg und Herausgeberin des Buches “Gewerkschaften in der Zeitenwende”. Eintritt: frei
  • 20.-22. März | Konferenz: China und wir – Universität zu Köln: Die Einschätzungen über die gesellschaftlichen Verhältnisse in der Volksrepublik China gehen weit auseinander. Es gilt, mehr über dieses riesige und vielfältige Land zu lernen – und über uns selbst. Denn wir konsumieren täglich in China hergestellte Produkte und viele Chines:innen leben unter uns. Es gilt auch, mit ihnen zu sprechen und gemeinsam Perspektiven für die Lösung der globalen Probleme zu entwickeln. Infos: https://www.attac.de/china-konferenz/startseite